Mentale Stärke: Wie du das Gedankenkarussell im Kopf stoppst und dich selbst aufrichtest

„Du hast so viele Vögel im Kopf“. Das hat meine Mutter immer zu mir gesagt.

In diesem Blogartikel erfährst du, wie du deinen Kopf leichter machst und die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele noch besser verstehst. Damit du deinen Geist und seine Fähigkeit wieder dazu nutzt, dir Schönes konkret vorzustellen, zu träumen, zu erschaffen, zu erfinden, zu kommunizieren und deine Realität und Zukunft positiv zu beeinflussen.

Jeder Mensch denkt pro Tag circa 70.000 Gedanken und 70 bis 80 Prozent davon sind negativ. Dieses Chaos in unserem Geist führt dazu, dass wir nicht mehr klar denken und es uns schwerfällt, klare Entscheidungen zu treffen. Wir haben Schwierigkeiten unseren Fokus zu finden und uns zu konzentrieren. Viele Menschen haben Schlafstörungen. Das Gedankenkarussell stoppt einfach nicht. Die gute Nachricht ist: Du kannst lernen wie du deine Gedanken einer Gedankenhygiene unterziehst, einen Frühjahrsputz im Geist vornimmst und immer mehr Ruhe in deine Gedankenspirale bringst.

Was kannst du tun, um deinen Gedanken einer Gedankenhygiene zu unterziehen?

Wähle bewusst die Informationen, die du konsumierst und wähle auch den richtigen Zeitpunkt. Gib deinen Gedanken zum Beispiel bei einer Meditation oder einer Schreibübung Raum. Leiste keinen Widerstand gegenüber deinen Gedanken oder deinen Gefühlen. Wenn du wieder in alte Denkmuster verfällst, mach einen Bodyscan oder eine Atemübung, um dich mehr mit dir selbst zu verbinden und dich viel besser zu spüren. Deinen Körper besser wahrzunehmen, hilft dir im gegenwärtigen Moment anzukommen und nicht so sehr in die Vergangenheit oder in die Zukunft abzudriften. Visualisiere das Gute und das was du dir wünscht.

Mach es dir leicht

Nimm dir jeden Morgen 5-10 Minuten Zeit und schreibe deine Gedanken auf. Schreibe alles herunter, was dich in dem Moment bewegt und korrigiere und bewerte es nicht. Mach dies eine Woche lang und schau danach welches die Punkte sind, die sich immer wiederholen. Dann geh tiefer und schreibe über diese einzelnen immer wiederkehrenden Punkte. Du wirst feststellen, dass es ruhiger wird in dir. Erlaube dir alles aufzuschreiben – auch wenn du das Gefühl hast, dass es dich sehr berührt. Leiste auch hier keinen Widerstand und nimm die Gefühle als Wegweiser wahr.


Indem du dir deine Gedanken bewusster machst, gelingt es dir auch dein Leben und deine Ziele klarer auszurichten.

Gedanken über Gedanken denken

Warum hast du immer wieder die gleichen Gedanken?


Womöglich hast du manche Gedanken nicht zu Ende gedacht und sie wollen weitergedacht werden, damit sie sich davon machen können. Oder du liebst es in der Vergangenheit zu hängen. Dann darfst du dich fragen, wozu dir das noch dient?
Wenn du immer die gleichen Gedanken denkst, fühlst du immer die gleichen Gefühle in dir und dein Körper wird die gleichen Hormone ausschütten. Häufig sind dies Stresshormone und die schaden uns mehr als dass sie uns guttun. Deshalb ist es so wichtig, neu zu denken, dir neue Gedanken über dich selbst zu machen, dein Umfeld, über eben das was du denkst.


Frage dich diese kraftvollen Fragen, denn unser Gehirn liebt es auf Lösungen zu stoßen. Vielleicht triffst du auf Ereignisse aus der Vergangenheit, die dir die Gegenwart erklären.

Frage dich: Stimmt das, was ich über mich denke wirklich? Welchen Beweis habe ich, dass es stimmt? Will ich weiter so denken? Und wenn ja warum?

Was passiert in mir, wenn ich anders über mich und manche Situationen in meinem Leben denke, was ist, wenn ich mir meine Zukunft selbst kreiere?

Und wie verbinde ich nun die Gedanken mit meinem Körper und meiner Seele?

Komm in die Bewegung. Starte langsam. Damit du nichts verpasst, gehe langsam. Gehe auch immer wieder in deinem Tempo und dann gehe langsam. Laufe los und stoppe wieder. Erinnere dich an dich selbst, als du noch klein warst – als du älter warst – als du noch älter warst und an dich so wie du heute bist. Wie langsam möchtest du gehen, um wieder du zu sein? Erfinde dich neu, sei das was du immer sein wolltest. Erinnere dich an das was dir schon immer Freude gemacht hat und folge dieser Freude ohne Ziel.


Schreibe dir jeden Tag auf wofür du dankbar bist. Das bringt dich in eine glücklichere Ausgangsposition und verbindet dich mit Freude, Glück und Zufriedenheit. So kommst du deinem Herzen und deiner Seele wieder näher.


Was davon hat dich am meisten berührt? Worauf hast du ganz spontan Lust bekommen? Womit startest du noch heute? Ich freue mich sehr auf ein Feedback von dir.


Liebste Grüße
Bianca